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Montag, 21. August 2017
Ich möchte ein Eisbär sein... Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang M. Buchta   

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 sang einst die Gruppe Grauzone. Wir, Benjamin und Wolfgang Buchta, haben uns diesen Wunsch erfüllt und haben für Euch auf höchstem Niveau gefroren.

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Bereits zum fünften Mal ist am Kitzsteinhorn in 2.500 m Seehöhe eine kleine Stadt entstanden. Nein keine Angst, unsere Alpen werden nicht "verhüttelt", denn die "Stadt" besteht aus vier großen Iglus von je 12 m Durchmesser und sieben kleinen Iglus - um irgendwann im Mai schmilzt die ganze Stadt rückstandsfrei und rinnt den Berg hinunter.   


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Unterstützt wird das "Bauvorhaben" von Volvo, denn Volvo, Kälte, Eis, Schnee und Abenteuer, Sicherheit und Ökologie passen irgendwie recht gut zusammen. Darum steht in einem der großem Iglus auch ein nagelneuer Volvo S 60 R.

   
Unter Tags ist das "Volvo ICE Camp" ein beliebter Treffpunkt für Skifahrer. Aber das wahre Abenteuer beginnt erst, nachdem die Lifte ihren Betrieb eingestellt haben, denn eine Hand voll Auserwählte (oder war das doch eher eine Hand voll Verrückter?) dürfen in den gemütlichen 2-3-Personen Iglus auch übernachten.


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"Im Iglu", beruhigt uns unsere Gastgeberin, "hat es immer Plusgrade". Was uns die reizende Vera allerdings nicht sagt, leider nur wenige davon...
    
So verkriecht sich der tapfere Eisbär also nach einer nächtlichen Wanderung mit Traumblick auf Zell am See, einem ausgiebigen Raclette und dem einen oder anderen Getränk in eine Schneehalbkugel von ca. 3 Meter Durchmesser. Aufgebahrt auf einem ca. 1 m hohen Podest aus Eis und Schnee, unterlegt von mehreren Lagen Isoliermatten und Rentierfellen kuschelt er, der Eisbär, sich in seinen Polarschlafsack ("...der hält Euch bis -30 Grad warm...") - und siehe da, nach überraschend kurzer Zeit ist es zwar in der Schneekugel noch immer etwas klaustrophobisch aber im Schlafsack zumindest ein wenig temperiert.
    


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Nun, auch die längste Polarnacht nimmt ein Ende, und am anderen Morgen, als die wagemutigen Eisbären wieder zusammen treffen, sind sich alle einig, dass a) man irgendwo und irgendwann schon einmal besser geschlafen hat aber dass b) diese Nacht unbedingt zu den „101 Things to Do Before You Die“ gehört.
    
Und die frisch präparierte Piste am frühen Morgen, bevor die "Talbewohner" diese wieder zerstören, ist eine Nacht im Iglu auch wert...
    
Wie sangen schon Grauzone? "Eisbären müssen nie weinen."

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Für alle, die jetzt auf den Geschmack gekommen sind:
    
Das Volvo ICE Camp am Kitzsteinhorn, Kaprun hat, witterungsabhängig noch bis Anfang Mai geöffnet. Die Liegestühle und die Eisbar stehen unter Tags allen Besuchern offen.
    
Wer allerdings eine frostige, aber garantiert unvergessliche Nacht verbringen möchte, für den gibt's alle Informationen und Buchungsmöglichkeit unter www.ice-camp.at

 

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