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Freitag, 15. Dezember 2017
„Aus“ für Museumswerft Korneuburg - Exodus der Schiffe beginnt Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   

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Das vielversprechende Projekt einer "Museumswerf" am Gelände der ehemaligen Werft in Korneuburg dürfte vor dem Aus stehen. Die FHS Austria - www.fhsaustria.org - hat uns wie folgt informiert:

Vor kurzem haben wir vom wohl endgültigen „Aus“ für das Projekt Museumshafen und Revitalisierung der Museumswerft Korneuburg berichtet. Daher werden die historischen Fahrzeuge des Vereins und seiner Mitglieder an ihren neuen Standort gebracht. Am Sonntag 4.12. 2011 ab ca. 10:00 Uhr wird mit den ersten Fahrzeugen begonnen. Ein großes und mit vielen positiven Emotionen begonnenes Projekt wird in der Donau versenkt.

Über die Medien hat uns Bürgermeister Christian Gepp ausrichten lassen, dass einer der Gründe für die ablehnende Haltung der Stadt gegenüber dem Verein Freunde Historischer Schiffe gewesen wäre, dass der Verein FHS zehn Jahre „nichts getan“ hätte.
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"ich unterschreibe mit mir einen Vertrag" - Dabei haben die Stadtpolitiker ganz offensichtlich vergessen, dass es die Gemeinde, oder besser ihr Erfüllungsgehilfe Stadtentwicklungsfonds Korneuburg (SEFKO, früher Korneuburger Liegenschaftsfonds (KLF) und noch früher Immofonds Korneuburg) war, der Jahre gebraucht hat, um einen neuen Vertrag mit dem FHS als juristische Grundlage für die Arbeit des FHS am Gelände zu schließen. Und: Herr Christian Gepp war damals Obmann des KLF. Und einen alten und bis 2014 gültigen Vertrag zwischen Korneuburg und dem FHS gab es auch. Doch offenbar wollte man den FHS ausbooten, gründete einen neuen Verein und übertrug den bestehenden Vertrag 2009/2010 auf die Neugründung "FMK"  - Verein zur Förderung der Museumswerft, in dessen Vorstand nicht nur u.a. zwei inzwischen ehemalíge Vorstands- und Mitglieder des FHS, sondern auch der damalige KLF-Geschäftsführer  Mag. K. Krottendorfer als Organ der Gemeinde saß.  Es ist immer wieder interessant zu lesen, wenn in einem Vertrag die gleiche Unterschrift ein Mal als Vertragsgeber und ein Mal als Vertragsnehmer aufscheint.
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"mit denen rede ich nicht" - Über den neu gegründeten Verein versuchte man dann, dem FHS einen unannehmbaren Knebelvertrag aufzuzwingen: „Wenn´s nicht passt, könnt ihr ja gehen“. Darüber wurden die Betroffenen am 19.  August vergangenen Jahres vom damaligen (Noch-)Präsidenten des FHS und (noch-immer)Präsident des Zwischenvereins in Personalunion informiert. Vor allem erstmalig auch darüber, dass es ein genehmigtes Ländenprojekt gäbe, das vom FHS bis 30. September, also in einem Zeitraum von sechs Wochen, zu erfüllen wäre.  Warum der FHS dieses kostenintensive Projekt ohne Vertrag und ohne Rechte durchziehen sollte, wurde allerdings nicht mitgeteilt. Die Verantwortlichen und Rechteinhaber - das Organ der Gemeinde, Mag. Krottendorfer, und der neu gegründete Verein FMK haben jedenfalls nichts getan, außer, die vom FHS vorgelegten Vertragsentwürfe zu verwerfen! Herr Christian Gepp war da schon seit einem halben Jahr Bürgermeister und hat ebenfalls nichts getan. Und ebenso Vizebürgermeister, ex-Werftmitarbeiter und Obmann des SEFKO, Herr Robert Zodl: Ebenfalls nichts.
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Die vom FHS erstellten, übergebenen und veröffentlichten Projektunterlagen zur Revitalisierung der Museumswerft wurden zur Kenntnis genommen. „Dem Konzept sei man (KLF) nicht nahe getreten“ Das war es dann auch schon. Und auch jetzt erschöpft sich die von Bürgermeister Gepp via Medien bekundete "Gesprächsbereitschaft" im Versenden von haltlosen Anwaltsdrohungen.

"ich untersage denen die Vertragserfüllung" - Als Mag. Krottendorfer ging (gehen musste?), folgte ihm in KLF und dem Verein FMK Mag. Raunig nach - auch er stimmte keinem Vertrag mit dem FHS über die Nutzung der Werftlände zu. Und als das Ende der Bescheidfrist 30. September herannahte und die Mitglieder des FHS beunruhigt die Initiative ergriffen, um den Bescheid über die Errichtung der Hafenlände doch noch zu erfüllen, wobei es über die Lände immer noch keinen Vertrag gab (und gibt), da musste Mag. Raunig, wie er im Interview mit „Der Standard“ mitteilte, die Bauarbeiten untersagen, „Denn die (FHS) wollten das in Eigenregie machen!“ Also nicht nur den Bescheid erfüllen, sondern sogar noch selber Hand anlegen, um die Kosten aus Verantwortung gegenüber fremdem Geld, dem der Mitglieder, zu senken und im Gegensatz zum einzigen Angebot einer Baufirma auch innerhalb der erstreckten Bescheidfrist damit fertig zu werden.
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Wir vom FHS haben nichts getan, außer immer wieder um Gespräche ersucht? Wir durften nicht, weil die Stadtverwaltung, der Bürgermeister vertreten durch ihr Organ Mag. Raunig, die Arbeiten untersagte.

Hier die Koordinaten von Herrn Bürgermeister Christian Gepp: 02262 770 111 oder senden ihm ein Fax: Fax: 02262 770 115, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können

Wahrscheinlich noch viel spannender aber ist es, Herrn Vizebürgermeister Robert Zodl zu fragen, weshalb er als ehemaliger „Werftler“ so vehement gegen das Sanierungs- und Revitalisierungsprojekt aufgetreten ist und es noch immer tut? Tel.: 0676 7292325, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können

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