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Mittwoch, 24. Mai 2017
Grosser Bergpreis - Die Wiederkehr an den Grossglockner 2012 Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   

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 Bisher wird es nur als Geheimtipp in Besitzerkreisen von Vorkriegsfahrzeugen oder Veritas gehandelt - aber es ist beschlossene - und vor allen Dingen schon durchorganisierte Sache: Vom 20.-22.September 2012 wird mit einem Sprint auf der Grossglockner Hochalpenstrasse von Ferleiten bis zum Fuscher Törl an die "Grossen Bergpreise" von Österreich in den Jahren 1935-1939 erinnert. Über 92 Kurven, 14 Kehren (Haarnadelkurven) und einen zu überwindenden Höhenunterschied von fast 1.300 m auf fast 15 Kilometer Streckenlänge charakterisieren die Herausforderung für Mensch und Maschine.

Die Strasse wird für die Veranstaltung während der Bergfahrt der Teilnehmer-Fahrzeuge gesperrt, Zuschauer und Fans können vorher in ausgewiesenen Bereichen ihre Plätze "in der ersten Reihe" aufschlagen.

Beim Grossen Bergpreis in den Jahren 1935, 1938 und 1939 kam zum Glockner was Rang und Namen hatte: Auto Union Rennwagen, Alfa Romeo P3, Silberpfeile W 125 von Mercedes Benz mit Zwillingsbereifung, Bugattis, Maseratis, ERAs und MGs sowie BMW 328. Bergmeister 1935 wurde Mario Tadini auf Alfa Romeo, 1938 errang Bergkönig Hans Stuck den Titel in einer Fahrt von weniger als 10 Minuten über fast 15 Kilometer mit seinem Auto Union Rennwagen . Schließlich 1939 ließ Hermann Lang auf dem Mercedes W125 seine Konkurrenten H.P. Müller, Stuck, Huschke von Hanstein, von Brauchitsch hinter sich und wurde Bergmeister 1939. In späteren Jahren war der Grossglocker immer wieder Teststrasse und Terrain von Dr. Ing. Ferdinand Porsche - auch für den Volkswagen.
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Beim Grossen Bergpreis 2012, der den Titel "Grossglockner Grand Prix 2012" trägt, wird das Fahrerlager nach historischem Vorbild wieder in Ferleiten an der Mautstelle sein und maximal 75 Fahrzeuge - wie damals beim ersten Rennen - gehen auf die Strecke. Das Starterfeld ist auf 50 Vorkriegswagen, 5 Veritas-Fahrzeuge und 20 Rennfahrzeuge der fünfziger Jahre begrenzt. Check-In der Fahrzeuge ist in Zell am See . Wieder geht es über fast 15 Kilometer von Ferleiten bis hinauf zum Fuscher Törl. Die Fahrer legen sich (im Rahmen einer Minimalzeit-Vorgabe) die eigene Zeit nach einem Trainingslauf vor und müssen dann diese Zeit noch zwei Mal bestätigen. Viermal insgesamt geht es damit von 1.145 Höhenmetern hinauf auf 2.428 m Höhe.
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Die Anmeldungen für den Grossglockner Grand Prix 2012 können ab sofort erfolgen. Nennschluss ist der 1. März 2012. Für Besitzer sportlicher Oldtimer, die allerdings nicht den Bergpreis die Pass-Strasse hinauf mitfahren wollen, sondern deren Sinn mehr nach Rallye durch Täler und Berge hinauf nicht direkt im Renntempo steht, wird es auch eine zweitägige Rallye durch den Naturpark Hohe Tauern und das Salzburger Land geben.

Mehr Informationen unter: www.grosser-bergpreis.de
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