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Sonntag, 30. April 2017
700 Kilometer auf Schnee und Eis - Die Aflenzer-Winterclassic - Version 013 Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   

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 Start und Ziel der Aflenzer-Winterclassic ist der Kurort Aflenz in der Hochsteiermark. Aflenz war bereits1914 bei der ältesten Rallye der Welt - der Österreichischen Alpenfahrt – Durchfahrtsort mit Passier- und Zeitkontrolle für die 75 Wagen. Damals fuhr man in 8 Etappen unglaubliche 2951 km. Auf unbefestigten Straßen!

Die Aflenzer Winterclassic ist eine klassische Rallye nach dem Vorbild der Internationalen Österreichischen Alpenfahrt der 50er- und 60er-Jahre, als in der Steiermark Rallyeasse wie Maurice Gatsonides, Paddy Hopkirk, Hannu Mikkola, Ove Anderson, Björn Waldegaard, Alcide Paganelli oder Achim Warmbold ihre Werkswagen gnadenlos über das Hiaslegg, den Lonschitz, den Eibeggsattel, die Teichalm oder das Niederalpl prügelten. Aber auch die Österreicher Richard Bochnicek, Johannes Ortner, Klaus Russling, Günther Janger und viele andere mischten ganz vorne mit. Und auch all die grossen Sportwagenhersteller waren dabei: Steyr-Puch, Saab, Citroen, Porsche, Austin und Morris, BMW, Ford Escort oder Renault Alpine.


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Die Aflenzer-Winterclassic knüpft auch 2013  an diese grosse Rallyevergangenheit in der Steiermark an. Natürlich geht es nicht wie anno dazumal um die begehrten Alpenpokale oder um Punkte in der Europa-Rallyemeisterschaft. Trotzdem, die Aflenzer Winterclassic gehört zu den fahrerisch anspruchsvollsten, historischen Automobilveranstaltungen Europas. Das Konzept ist fair und einfach. Die Fahrzeuge sind 30 Jahre und älter. Auch für sportliche Fahrzeuge aus den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts ist eine Kategorie ausgeschrieben. Die Aflenzer-Winterclassic führt die Teilnehmer über kleine Nebenstraßen auf schneebedeckte Almen, in tiefe Täler, über vereiste Pässe. Eine Herausforderung an die Fahrer und das klassische Automobil. 720 Kilometer und 25 000 Höhenmeter müssen überwunden werden. Die meisten Kilometer auf Schnee und Eis. Gefahren wird nach Karten. Die Sollzeiten an den Kontrollen und am Ziel der Wertungsprüfungen werden in vollen Minuten gemessen.

2013 werden die letztjährigen Sieger und ehemaligen Rallyefahrer Matthäus Russegger/Otmar Schlager auf Ford Escort RS 2000 nicht am Start sein.  Trotzdem werden ehemalige Rallyefahrer - heute auf historische Wagen umgestiegen - aus Österreich, der Schweiz  und Deutschland für Stimmung auf Schnee und Eis sorgen. Aus dem Zeitplan sind einige für spektakulären, historischen Rallyesport garantierende Wertungsprüfungen ersichtlich. Und an diversen Servicepunkten können sie bewundert werden, die Rallyefahrzeuge aus vergangenen Zeiten: Porsche 911 und 356, Lancia Fulvia Zagato 1600, Ford Escort RS, Austin A30, Volvo 122S , Alvis DKC 731 und viele mehr.

Zeitplan, Starterliste und Nennung unter www.aflenzer-winterclassic.at

 

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