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Mittwoch, 28. Juni 2017
Der Airbag für Motorradfahrer Drucken E-Mail
Geschrieben von Christian Spatt   

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 Da es durchaus ein erstrebenswertes Ziel ist, daß nicht nur unsere Fahrzeuge den ehrenwerten Status eines Oldtimers erreichen, sondern auch wir selbst, werden seit Jahrzehnten, seit den ersten Schritten von Béla Bárenyi und seinen bahnbrechenden Entwicklungen für Mercedes Benz, Sicherheitssysteme für Fahrer und Beifahrer entwickelt. Federführend war und ist hier natürlich das Automobil, aber früher oder später gelangen erprobte Systeme auch bei Motorrädern in Einsatz.

Etwas größerer Modifikationen als bei ABS und ESP bedurfte es, aber schließlich konnte der Vollzug in Sachen Airbag vermeldet werden: Dainese stellte heuer erstmalig Motorradbekleidung mit eingearbeitetem Airbag vor.

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Das System ähnelt einer Schwimmweste und schützt den Torso von vorne und hinten. Im Normalbetrieb ist es nicht aufgeblasen in eine Jacke oder Weste eingearbeitet, im Falle eines Crashes wird aus 2 Kapseln Gas in das Airbag gedrückt und dieses binnen 25 Millisekunden aufgeblasen.

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Ausgelöst wird das System durch Beschleunigungssensoren, die die typische Verzögerung im Falle eines Crashes messen. Der Sensor ist dazu an der Gabel des Motorrades befestigt.

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Das System wurde in Wien anfang Mai in der 2Rad-Börse Süd in Vösendorf offiziell vorgestellt. Dazu konnte Stefan Bradl begrüßt werden, der das System "am eigenen Leib" präsentierte.

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Stefan Bradl erreichte 2012 den 8. Platz in der MotoGP, der Königsklasse des Strassenrennsports. 2011  wurde er Weltmeister der Moto2-Klasse. Stefan Bradl ist der Sohn von Helmut "Bubi" Bradl.

Das System in Aktion kann hier betrachtet werden: https://www.dropbox.com/s/zc8zpi6qt8t02f9/D-Air.mp4

 
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