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Freitag, 24. November 2017
Gaaden Festival of Speed (20 Jahre Honda CBR 1000 RR Fireblade) Drucken E-Mail
Geschrieben von Christian Spatt   

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Es begab sich im Jahr 1992, daß Honda beschloss, die Superbike-Szene aufzumischen.

Von Anfang an stand Gewichtsoptimierung bei kraftvoller Auslegung im Vordergrund. Bereits die erste Generation (SC28) aus dem Jahr 1992 brachte mit 204 kg eine Zahl auf die Waage, das in dieser Klasse damals relativ einzigartig war.


In den ersten Jahren hatte die Fireblade noch 900 ccm (893 genaugenommen), aber auch daraus konnte ausreichend Leistung, 98 PS genaugenommen, gewonnen werden. Diese an sich ordentliche Leistung konnte ungedrosselt sogar noch auf 128 PS erhöht werden.


1994 erfuhr die Baureihe SC28 ein Update, das aber in erster Linie optischer Natur war.


Ab 1996 wurde dann das optische Update mit einem neuen Innenleben versehen, die SC33 glänzte mit mehr Hubraum (919 ccm), die ungedrosselten 128 PS wurden Serie. Dazu kamen Gewichtseinsparungen.


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Es ist der Einfluss der Honda Rennabteilung (HRC) bei allen Generationen nicht zu übersehen. Hier im Bild die CBR 600 RR, mit typischen Rennaplikationen.
Honda pendelte sich auf einen 4-Jahres-Zyklus ein, im Jahr 2000 wurde die SC33 durch die SC44 abgelöst. Hier handelte es sich jedoch eher um eine Neukonstruktion als um eine Weiterentwicklung. Treu blieb sich Honda jedoch in der Motorphilosophie.


Die sonstige Entwicklung bietet wenig Überraschungen, man konnte mit 148 PS aufwarten, detto 929 ccm Hubraum und wieder 10 kg Gewichtseinsparung.


Im Jahr 2002 wurde der 4-Jahres-Zyklus durchbrochen, bereits nach 2 Jahren folgte die nächste Generation mit der SC50 eine erneute Neukonstruktion vorgestellt. Nicht ganz ohne Einfluss für diesen Generationswechsel dürften kleinere Probleme mit dem Handling gewesen sein, die immer wieder zu Stürzen beim zackigen rausbeschleunigen aus Kurven passiert sein dürften. Aber auch diese Evolutionsstufe wurde dazu genutzt, an den Leistungsdaten zu drehen. Am Ende wurden 150 PS und 954 cmm Hubraum.


Der nunmehrige Zyklus wurde beibehalten, bereits 2004 kam abermals eine neue Generation, die SC57 auf den Markt. Auch hier handelte es sich wieder um eine Neuentwicklung, die Zielsetzung war unverändert, höhere Leistung, geringeres Gewicht ging sich allerdings nicht aus. Mit 208kg fahrfertig war sie 10 kg schwerer als der Vorgänger. Konkret erhielt das Modell 998 ccm Hubraum, 172 PS, insgesamt macht sich die Evolution auch optisch bemerkbar. Über den Lauf der Generationen wurde das Motorrad schlanker, sehniger.


2009 erfolgte nochmals kleinere Adaptionen, bei denen es um Gewicht und zentralerem Schwerpunkt ging.

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2012 feierte Honda das 20 Jahr-Jubiläum mit einer Sonderedition, die auch Austro Classic fahren durfte. Im Grunde eine Rennmaschine mit Strassenzulassung, trotzdem überraschend unkompliziert zu fahren. Selbst im strömenden Regen bleibt sie einfach kontrollierbar, man muss nicht um Leib und Leben fürchten.
Sagen wir so, die Motorisierung ist ausreichend für ein Überholmanöver auf der Autobahgn. Auch bergauf, auch wenn schon ein zweier am Tacho zu sehen wäre…


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Heuer setzte Honda noch eines drauf und brachte mit der kleinen Schwester, der CBR 600 RR einen weiteren Superrenner. Von der Charakteristik ähnlich zu fahren wie die Grosse, etwas stärker Drehzahlbetont. Unter 6000 Touren bewegt sich nicht viel, darüber beginnt der Spaß und es bewegt sich sehr viel.


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Supersportler unter sich…


Im 6. Gang fähr man mit 6000 Touren gemütliche 120 kmh, unter Ausnutzung des Drehzahlband wären 280 kmh möglich (allerdings nicht für AC-Schreiberlinge, Volleyball und Motorradrennfahren ist grundsätzlich inkompatibel)


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So schließt sich der Kreis. Die CBR 600 RR neben dem Ahn, der CBR 900 RR aus der ersten Generation

 
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