Home arrow Hello Friends arrow 100 Jahre Motorradgeschichte - 200 Marken und Modelle 300 klassische Motorräder und Artverwandte  
Freitag, 28. Juli 2017
100 Jahre Motorradgeschichte - 200 Marken und Modelle 300 klassische Motorräder und Artverwandte Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   

Image

 Mit dem fulminanten Neustart im Jahr 2010 im eigenen Museumsgebäude samt eigenem Veranstaltungsgelände schlug Museumseigner Friedrich Ehn nach 30 jähriger Marktpräsenz in einem Mietobjekt ein neues Kapitel seines Lebenswerkes auf. Seit der Eröffnung am 6. Mai 2010 durften wir bereits tausende Besucher begrüßen, zehntausende Interessenten besuchten unsere Internetseite.

Edle, rare und populäre Motorräder 

Der Bogen spannt sich von den berühmtesten Motorrädern der Welt bis zum Volksmoped. Auf drei Ausstellungsebenen zeigen wir internationale und österreichische Maschinen aus allen Epochen. Die neuesten „Hingucker“ sind eine legendäre „Rudge Ulster“ mit Bronze-Zylinderkopf und vier Ventilen aus dem Jahr 1937 sowie eine BSA Sportmaschine aus 1929.

Breiter Raum wird den Mopeds und Rollern, den österreichischen Marken ebenso wie den Hilfsmotoren gewidmet. Die österreichischen Marken von längst vergessenen wie Bostik, Delta Gnom, LAG oder Titan bis zu den großen und bekannten Namen Lohner, KTM sind repräsentativ und umfangreich wie in keinem anderen Museum in zwei Räumen vertreten. Ein eigener Raum ist den Rennmaschinen gewidmet, wo u.a. die NSU Sportmax des ehem. NSU Werksfahrers Hans Baltisberger oder die 125er Hummel des großen Österreichischen Rennfahrers und Konstrukteurs Hans Hummel stehen.

Ein weiterer Höhepunkt der Ausstellung ist die umfassende Puch – Zweiradausstellung. Im Rahmen der umfangreichen eigenen Puch Sammlung Ehns sind auch Exponate des ehemaligen Puch – Werksmuseums integriert.
Seit dem Vorjahr ist die neue Fahrradabteilung als fixer Bestandteil des Museums in der dritten Ausstellungsebene zugänglich

Motorräder um den 1. Weltkrieg

Ab Mitte Mai findet eine Sonderschau statt, welche einige der interessantesten  Pioniermaschinen der Jahre um den 1. Weltkrieg zeigt.

Es waren das jene Jahre der frühen Motorradgeschichte, in denen die Motorräder ihre „Kinderkrankheiten“ bereits überwunden hatten und zu gebrauchstüchtigen Verkehrsmitteln geworden waren. Die Viertaktmotoren hatten bereits zwangsgesteuerte Ventile, dazu Batterie- oder Magnetzündung. Etliche Maschinen waren bereits mit Mehrzylindermotoren und Wasserkühlung ausgestattet wie beispielsweise die englischen Scott Motorräder. So ist es auch zu verstehen, dass bei den  Motorfahrzeugen zu Land, zu Wasser und in der Luft auch die Motorräder eine entsprechend wichtige Rolle auf den europäischen Kriegsschauplätzen spielten. Sie wurden vor allem für Melde- und Beobachtungseinsätze gebraucht.

Nach dem Krieg wurden die ehemaligen Militärmotorräder sehr schnell weiterentwickelt und führten zur Massenmotorisierung in den einzelnen europäischen Ländern.

In unserer Sonderschau präsentieren wir: Fafnir 1908, Hazlewood 1912, ABC 1918, H.S. 1918, Indian 1912, Kerry 1913, Rudge Multi 1918, sowie jede Menge Bildmaterial, welche den Einsatz von Motorrädern in dieser Zeit zeigen.

Sebastian Vettel fuhr Ehn–Bikes

Dass unsere Motorräder keineswegs nur leblose Ausstellungsstücke sind, hat der vierfachen Formel I Weltmeister Sebastian Vettel bewiesen, der im Herbst einige der Motorräder des Museums im Dienste des Magazin „Red Bulletin“ fuhr. Die volle Geschichte ist als Titelstory im Novemberheft des Red Bull Magazins erschienen, sowie im Internet nachzulesen.

http://www.bild.de/sport/motorsport/sebastian-vettel/tankt-saft-in-den-bergen-32557106.bild.html

http://www.redbull.com/at/de/motorsports/f1/stories/1331613164090/vettel-blog-termine-abseits-des-allt%C3%A4glichen

Von den fünf mitgebrachten Maschinen (Ariel 500 ccm Four Valve SG  Bj.1931, Brough Superior 680 ccm Overhead, Bj. 1933, Norton International 500 ccm OHC 1935, Rudge Ulster 500 ccm Four Valve, Bj. 1937, Scott Squirrel Twostroke Twin watercooled, 600 ccm, 1938) wählte er die Scott und die Norton aus und trieb diese sehr beherzt das Furka Joch bei Dornbirn hinauf.

Unsere Museumsarbeit wird von einer Reihe von Sponsoren unterstützt. So dürfen wir und bedanken bei: Fa. Faber (Puch, Vespa, Piaggio, Gilera, Moto Guzzi), Fa. Zweirad- Hentschl Krems, Fa. Hebart Motorräder Wien, Fa. Yamaha Motors Austria. Heuer neu dürfen wir begrüßen den A & W (Auto und Wirtschaft) Verlag, der die Patenschaft für unser Ariel Sloper Motorrad aus 1931 übernommen hat.

Öffnungszeiten:

15. März bis 15. November jeden Samstag, Sonn- und Feiertag von 10-17 Uhr. Besuche sind außerhalb der Öffnungszeiten – auch im Winter – gegen telefonische Voranmeldung gerne möglich. Tel. +43/664/649 38 55

VERANSTALTUNGKALENDER 2014:


19. April    Osterflohmarkt für klassische Motorräder und Teile
                 Plus: ERSTER MOTORRAD BIETVERKAUF (ähnlich einer Auktion) für LITERATUR, TEILE und RARITÄTEN

Ab Mitte Mai:     Sonderschau: Motorräder um den 1. Weltkrieg

21. Juni    Scootermania & „Stanglpuch Mopeds“ („Postlermopeds“, „Maurergoas“, mit einem Wort alle PUCH MS, VS usw. Modelle  –  Aktionstag für klassische und historische Roller, Sonderwertung von österreichischen Rollern und dem österreichischen „Volksmoped“

23. und 24. August    „Räder Classic Festival“ mit Motorrad- und Fahrradattraktionen. Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Kraftfahrzeugmuseum und dem Waldviertler Eisenbahnmuseum sowie der Marktgemeinde Sigmundsherberg
    
25. und 26. Okt.    „Komm und Schau Wochenende“ mit Präsentation aller Neuerungen und Fahrzeugzukäufe, Benzingesprächen und kleinen Ausfahrten (witterungsabhängig)

ERSTER ÖSTERREICHISCHER BIETVERKAUF von KLASSISCHEN MOTORRÄDERN, TEILEN LITERATUR etc.


WAS?


Im ständigen Bemühen, unseren Besuchern und Motorradinteressierten immer neue Attraktionen zu bieten, haben wir ein neues Bietsystem entwickelt, damit Sie zu günstigen Fahrzeugen, Teilen, Literatur etc. kommen können.

WANN?


Der Bietverkauf findet am Tag unseres traditionellen Osterflohmarktes für klassische Motorräder und Teile am 19. April 2014 ab 12.00 Uhr im Museumshof statt.

WIE?


1) Die angebotenen Lots können Sie ab Ende März auf www.motorradmuseum.at ansehen und ab 17. April im Museumshof bzw. der Holzhalle des Museums persönlich besichtigen.
2) Besichtigung: Die angebotenen Fahrzeuge, Teile oder Literatur können im Museum am 17. oder 18. April von 10.00 bis 17.00 Uhr, und auch am Flohmarkttag dem 19. April 2014 bis 11.30 Uhr besichtigt werden.
3) Sie geben Ihren Bietpreis (den von Ihnen ins Auge gefassten Höchstpreis) beim Auktionator am 19. April bis 11.30 Uhr ab.  
4) Am 19. April ab 12.00 Uhr werden alle Lots an Ort und Stelle im Museumshof an den Höchstbieter unwiderruflich verkauft (zugeschlagen).
5) Alle Lots werden strikt wie besehen verkauft. Daher akzeptieren wir nur Ihre persönlichen Gebote. Telefon- oder Internetangebote sind leider nicht möglich.

ZUSCHLAGSPREIS = HAMMERPREIS ! KEINE WEITEREN GEBÜHREN, STEUERN, ZUSCHLÄGE ODER PROVISIONEN WIE BEI DEN ÜBLICHEN AUKTIONEN, wo der Zuschlagspreis bis zu 30% über dem Hammerpreis liegen kann!!!

Nur Barzahlung und sofortige Mitnahme des ersteigerten Lots!

 

Photo: © Gottfried Frais www.lichtzeichen.cc

 
< voriger Eintrag   weiter >