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Sonntag, 25. Juni 2017
Mercedes-Benz Classic auf der Rétromobile 2015 Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   

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Das Beste oder nichts: Die Markengeschichte von Mercedes-Benz wird seit der Erfindung des Automobils von starken Werten und Ideen geprägt. Das zeigt Mercedes-Benz Classic mit dem Auftritt bei der diesjährigen Rétromobile in Paris vom 4. bis 8. Februar 2015. Die 40. Ausgabe der Fachmesse für klassische Automobile steht unter dem Motto „The Past Still Has a Future“ („Die Vergangenheit hat noch immer eine Zukunft“). Die Kontinuität großer Markenwerte rückt Mercedes-Benz Classic in den Mittelpunkt des Messeauftritts.

Gezeigt werden Fahrzeuge aus ganz unterschiedlichen Epochen, aber mit gemeinsamen Stärken. Die Tradition des Reisens mit herausragendem Komfort, innovativer Technik und hoher Leistung macht die Gegenüberstellung des Mercedes-Benz 540 K Stromlinienwagens (W 29) und des Mercedes-Benz S 63 AMG Coupé (C 217) deutlich. Für die einzigartige Innovationsgeschichte sportlicher Automobile und für den intensiven Austausch zwischen Motorsport, Forschung und Serienfertigung stehen der Mercedes-Benz 300 SL Rennsport- Prototyp (W 194), das Experimentalfahrzeug Mercedes-Benz C 111 und der aktuelle Hochleistungssportwagen Mercedes-AMG GT (C 190).

Beide Themen verdeutlichen, wie nachhaltig Werte, Ideen, Innovationen und Visionen die Marke Mercedes-Benz ausmachen. Das Ergebnis sind seit fast 130 Jahren Automobile, die Maßstäbe setzen – in ihrer Zeit und weit darüber hinaus.

Die Rétromobile in Halle 1 der Messe Porte de Versailles wird mehr als 500 Fahrzeuge auf 46.000 Quadratmeter zeigen. Die Veranstalter erwarten in diesem Jahr wieder rund 100.000 Besucher. Im umfangreichen Programm bilden die Oldtimer-Versteigerungen international führender Auktionshäuser wie Artcurial einen Höhepunkt.


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Mercedes-Benz 540 K Stromlinienwagen (W 29, 1938)

Der 1938 gebaute Mercedes-Benz 540 K Stromlinienwagen krönt die Entwicklung aerodynamisch optimierter Mercedes-Benz Fahrzeuge in den 1930er-Jahren. Das Einzelstück auf Basis des sportlichen Topmodells der Stuttgarter Marke setzt technisch wie ästhetisch Maßstäbe. Mit diesem Fahrzeug setzt sich Mercedes-Benz an die Spitze einer Entwicklung, welche seinerzeit die gesamte Automobilindustrie beschäftigt: Der rasante technische Fortschritt und das wachsende Netz der Schnellstraßen lassen die möglichen Reisegeschwindigkeiten steigen. Somit wird die Aerodynamik leistungsfähiger Personenwagen gerade auch unter Effizienzaspekten zunehmend wichtiger. Mit den fließenden Linien und der niedrigen Silhouette seiner Aluminiumkarosserie, den minimierten Störquellen an der Oberfläche und dem verkleideten Unterboden setzt der Stromlinienwagen die Erkenntnisse der Forschung beispielhaft um – er hat einen sensationell niedrigen Luftwiderstandsbeiwert von cW = 0,36. Nach einer aufwendigen Restaurierung präsentierte Mercedes-Benz das Fahrzeug 2014 erneut der Öffentlichkeit.


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Mercedes-Benz S 63 AMG Coupé (C 217, 2014)

Luxuriöse Sportlichkeit auf höchstem Niveau, dafür steht das S 63 AMG Coupé.  Das 2014 vorgestellte AMG-Spitzenmodell der S-Klasse Coupés wird von einem 5,5-Liter-V8-Biturbomotor mit 430 kW (585 PS) Leistung angetrieben. Für die herausragenden Fahreigenschaften sorgt unter anderem das AMG Sportfahrwerk auf Basis der MAGIC BODY CONTROL mit Active Body Control (ABC), Kurvenneigefunktion und ROAD SURFACE SCAN. Die Mercedes-Benz Philosophie Intelligent Drive spiegelt sich in der umfangreichen Ausstattung des S 63 AMG Coupé mit Assistenzsystemen, die der Sicherheit genauso dienen wie dem Fahrkomfort. Ästhetisch spiegelt eine elegante und klare Formensprache der Karosserie den Anspruch des Spitzenmodells.


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Mercedes-Benz 300 SL Rennsport-Prototyp (W 194, 1953)

Anfang 1953 entsteht eine grundlegend überarbeitete Version des 300 SL Rennsportwagens, der 1952 von Sieg zu Sieg gefahren ist. Dank Benzindirekteinspritzung hat der neue Rennsportwagen für die Saison 1953 nun 215 PS (158 kW), gut 40 PS (29 kW) mehr als vorher. Die reduzierte Fahrzeugbreite ergibt zudem einen geringeren Luftwiderstand. Weitere Highlights sind die erstmals eingesetzte Eingelenk-Pendelachse und das in Transaxle- Bauweise am Differential angeflanschte Getriebe – Maßnahmen, die eine ausgewogenere Achslastverteilung und ein ausgezeichnetes Fahrverhalten zur Folge haben. Wegen der kantigen Frontpartie der neu gestalteten Karosserie erhält das innovative Einzelstück den internen Beinamen „Hobel“. Es kommt zwar nicht zum Renneinsatz, da der für 1954 geplante Formel-1-Einstieg alle Kapazitäten bindet, ist aber eine wichtige Zwischenstufe auf dem Weg zum 300 SL Seriensportwagen.


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Mercedes-Benz Experimentalfahrzeug C 111-II (1970)

Mercedes-Benz stellt den C 111 im September 1969 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main vor. Das Forschungsfahrzeug mit extremer Keilform und Flügeltüren besitzt eine Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) und wird von einem Dreischeiben-Wankelmotor mit 206 kW (280 PS) Leistung angetrieben. Der futuristisch anmutende Sportwagen ist bis zu 270 km/h schnell. Im folgenden Jahr wird die überarbeitete Version C 111-II auf dem Genfer Automobil-Salon vorgestellt, nun von einem Vierscheiben-Wankelmotor mit 257 kW (350 PS) Leistung angetrieben. In dieser Version beschleunigt der C 111 in 4,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 300 km/h. Diese zweite Version des Forschungsfahrzeugs dient auch als Basis für eine V8-Variante des C 111 mit dem Serienmotor M 116 (147 kW/200 PS), welche die Mercedes-Benz Ingenieure und Techniker zu Vergleichen mit dem Wankel-Sportwagen verwenden. Den zahlreichen Bestellungen zum Trotz bleibt der C 111 ein reines Experimentalfahrzeug und wird nicht in Serie gebaut. Stattdessen entwickelt Mercedes-Benz später auf dieser Basis eine Reihe von Rekordfahrzeugen: Den C 111-II D (1976) und den C 111-III (1977 bis 1978, beide mit Fünfzylinder-Turbodieselmotor) sowie den C 111-IV (1979, V8-Ottomotor mit Turboaufladung).

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 Mercedes-AMG GT (C 190, 2014)

2014 erscheint der Mercedes-AMG GT als zweiter von Mercedes-AMG komplett in Eigenregie entwickelter Sportwagen. Das Coupé zeichnet sich durch ein Frontmittelmotorkonzept mit Transaxle-Getriebeanordnung und intelligenten Aluminium-Leichtbau aus. Basis der für Mercedes-AMG typischen sportlichen Leistungsfähigkeit ist der neu entwickelte AMG 4,0-Liter-V8-Biturbomotor mit innen montierten Turboladern („heißes Innen-V“) und Trockensumpfschmierung. Der Motor wird in zwei Leistungsstufen gebaut: als GT mit 340 kW (462 PS) und als GT S mit 375 kW (510 PS). Fahrdynamik und erstklassige Rennstrecken- Performance verknüpft der neue GT mit einer Effizienz, die im Segment neue Standards setzt. Zudem zeichnet den Sportwagen eine hohe Alltagstauglichkeit aus. Dazu tragen der gut nutzbare Kofferraum, hoher Langstreckenkomfort und die umfangreiche Ausstattung mit Mercedes‑Benz Intelligent Drive Assistenzsystemen bei.

 
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