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Freitag, 28. April 2017
WINTER WONDERLAND, EIN ZWISCHENBERICHT Drucken E-Mail
Geschrieben von Christian Spatt   

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DIE SACHE MIT DER DECKE

Das wesentlichste Accessoire für Winterfahrten, vor allem wenn man nicht in Polarforscherausrüstung unterwegs sein will, ist die montierte Winterdecke. Diese ist innen gefüttert, steif, und erlaubt reuelose Fahrten in Jeans und Winterschuhen. An der Seite gibt es 2 Luftkammern, die - so aufgeblasen – die Decke noch zusätzlich versteifen Der kleine Einkauf beim Dorfgreissler ist jetzt auch nicht komplizierter als mit dem Auto, Fahrrad oder zu Fuß.

Gut, einen Helm muss man aufsetzen. Bei 2° gibt es auch keine Probleme mit dem Untergrund. Und für die tägliche Versorgung reicht der Stauraum unter dem Sitz im Normalfall auch.

Auf der Seite der körperzugewandten Seite der Decke gibt es 2 breite Bänder, die sicher auch nicht zufällig da sind, doch dazu weiter unten.

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DIE SACHE MIT DEM WINDSCHILD

Als absolut unverzichtbares Accessoire hat sich der hohe Windschild herausgestellt.

Einerseits hält dieser jede Form von Kaltluft am Oberkörper ab, andererseits ermöglicht dieser auch im Schneeregen die Fahrt im Morgenverkehr über die Tangente. 10 Min Wartezeit am Bahnhof bzw. an der Bushaltestelle hinterlassen einen mit Sicherheit feuchter als die 20 - 30 Minuten Fahrzeit ins Büro.

Es gibt allerdings einen unerwarteten Effekt, den der hohe Windschild erzeugt. Wenn man schneller als 50 kmH unterwegs ist, entsteht hinter dem Windschild ein massiver Sog, der einen selbst nach vor zieht (man hat das Gefühl, deutlichen Rückenwind zu haben), den Anorak zum Kugelbauch aufbläht und auch die Decke nach oben zieht. Aus diesem Grund sind die beiden Bänder angebracht, die auf ihnen sitzend die Decke nach unten fixieren.

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DIE SACHE DER KÄLTE

-4° und Schnee, der Ernst des Lebens. Wo fangen wir an. Vielleicht einmal mit dem Klassiker: auch bei Motorrädern können Handbremsen einfrieren. Daher, unter null, Hauptständer, keine Handbremse... Wie tun wir mit der Bewegung? 3 Räder sind einmal grundsätzlich besser als 2. Die Gefahr, das Motorrad einfach durch zu optimistische Kurvenfahrt auf die Seite zu legen, ist deutlich geringer. Aufpassen muss man allerdings trotzdem, auch wechselnde Fahrbahngegebenheiten sind immer für Überraschungen gut.

Das ASR: Bei diesen Bedingungen ist es eher hinderlich, vielmehr als Schritttempo geht nicht, da das ASR bei derartig rutschigen Bedingung sofort zuschlägt.

Ohne ASR ist es allerdings ein wilder Ritt, aber es funktioniert ganz gut. Selbst bergauf zur Kirche haut hin, und die Kirche ist ein gutes Ziel für solche Testfahrten...

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DIE SACHE MIT DEM SCHNEE

Wintereinbruch!

Montag in der Früh war die Zuversicht noch groß, zumindest die Bezirkshauptstadt konnte noch erreicht werden.

Am Nachmittag musste der Versuch aber wegen sportlicher Wertlosigkeit abgebrochen werden. 10 cm hoher fester Schneematsch auf der Straße sind nicht fahrbar. Bereits der Widerstand auf die vergleichsweise niedrigen Vorderräder, und auch die die doppelte Ausführung derselben führen dazu, dass das Heck permanent ausbricht und zu überholen versucht. Zum Glück konnte ein alternativer Heimweg gefunden werden...

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