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Mittwoch, 17. August 2022
Das echte Bella Italia Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang M. Buchta   

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Laut Statistik Österreich waren im Jahre 2013 5,834 Millionen Österreicher im Ausland auf Urlaub und davon 19,7% - das sind immerhin gut 1,1 Mio. Personen - in Italien, das damit weitgehend unangefochten das Land Nummer 1 für Auslandsreisen ist.

Ulli und Wolfgang Buchta waren zuletzt auf Einladung von „Umbria Mia“ zwei dieser oben erwähnten 1,1 Millionen ...

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 Unser südliches Nachbarland ist wahrscheinlich deswegen so beliebt, da es von den hoch-alpinen Regionen im Norden, den Stränden von Lignano und Caorle, bis zu einer Überdosis Kultur in Rom, Florenz oder Venedig ganz einfach „alles“ bietet.
Wer allerdings überlaufene Stände, Ströme von Schaulustigen in den Städten, „Einheimischen“, die weder Deutsch noch Englisch sprechen und überteuerte-schlechte Touristenrestaurants fürchtet - der könnte es vielleicht mit einer Reise wie dieser probieren ...
Ingrid Hofmeister von „Umbria Mia“ kennt ihr geliebtes Umbrien und die angrenzenden Regionen wie ihre Westentasche und hat sich auf sogenannte „Genuss Touren“ für Cabrios, Oldtimer, Porsche oder sonstwie „nette Autos“ spezialisiert, d. h. Anreise per Autoreisezug oder auf eigener Achse, kleine Gruppen von bis zu fünf „Teams“ und flexibles Eingehen auf die Wünsche der Teilnehmer - was darf‘s denn sein? Kultur, Fahren, Shopping, Essen & Trinken, ... Und so bietet Italien sogar mehr als man sich typischerweise unter „alles“ erwarten würden ...

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Das Borgo di Postignano in der Nähe von Sellano (Umbrien) ist ein typisches italienisches Borgo, dess Geschichte knapp 1.000 Jahre zurückreicht. Nach einer langen Periode der Abwanderung und des Verfalls befindet sich das einzigartige Objekt (UNESCO Kulturerbe!) in Privatvesitz und wurde (und wird noch immer) höchst gescmackvoll zu Ferienwohnungen und einem Hotel adaptiert.

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Und bei Nacht schaut "unser" Borgo vielleicht noch romantischer aus, als bei

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Die Jäger des verlorenen Schatzes - Die umbrischen Trüffelhunde finden auch bei der Vorführung zuverlässig das "schwarze Gold" Umbriens. Hunde sind, so wurde uns erklärt, besser zur Trüffelsuche geeignet, als die sprichwörtlichen Trüffelschweine, da letztere die Delikatesse auch für den Eigenverbrauch zu schätzen wissen.

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Keine Rallye, keine Ausfahrt, kein Concours d'Elegance sondern der ganz normale Alltagsverkehr in Visso - jetzt befinden wir uns in den Marken - am Fuße des Nationalpark Monti Sibillini.   

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Der "Forca di Presta" verbindet die Marken mit Umbrien, der am 27. Jönner 1849 vom Giuseppe Garibaldi überquert wurde, und damit sein fixes Plätzchen in der Geschichte des Risorgimento hat. Viel wichtiger sind aus heuiger sicht aber die Traumstraßen

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Die "Abbazia di San Pietro in Valle" in der Provinz Terni get auf das 9.  Jahrhundert zurück und nefindet sich nach einer wechselvollen Geschichte seit 1917 in Privatbesitz. Die Besitzer betreiben das historische Gemäuer als Hotel mit einigen wenigen, stimmungsvoll-historischen Zimmern, und der Schloßherr widmet sich hingebungsvoll der Geschichte von Abtei und Kirche.

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Kultur und Essen & Trinken halten zwar Leib und Seele zusammen, aber ein wenig Shopping darf/muss wohl auch sein. Mastro Raphael, dem Interior Designer mit seiner weltberühmten Biene, die eigentlich eine Bremse ist. Die bestickten Stoffe und (Bett)-Wäsche gibt's weltweit in nur wenigen authorisierten Geschäften - und direkt an der Quelle in Spoleto.

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Travelling in Style, Italian Style!

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Bilder sagen mehr als 1000 Worte - Norcia, die "Welthauptstadt" italiensicher Würste, Schinken und Trüffeln ist - trotz vieler Touristen, als die wir uns natürlich nicht sehen - eines Besuches wert.


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Living in Style, Italian Style!

Nicht nur im mittelalterlichen Borgo läßt es sich gut wohnen, sondern auch das Weingut und "Agriturismo" von "La Sovanna"  zwischen Chiusi und Sarteano, bietet neben köstlichen Weinen uns ausgezeichnetem Essen auch Quartier für müde Reisende.

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Die Wurzeln des Heilbades "Chianciano Terme"  ind er Provinz Sienna geht bis in das 5. Jahrhundert v.Chr zurück, denn schon die Etrusker wußen das Thermalwasser zu schätzen. Nicht ganz so alt ist wohl das Thermalbecken mitten in der Altstadt.

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Don't Drink and Drive! Wunderbare Straßen führen von einer Wein-/Öl-Verkostung zur nächsten. Und mit bescheidenem Verkosten (dafür füüllen sich die spärlichen Stauräume im Auto mit Flaschen mit köstlichen Inhalten) schaffen wir es, die Straßenverkehrsordnung einzuhalten...

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Last Stop: Castello San Ruffino. Und die Geschichte kennen wir bereits: Uraltes Gemäuer, das geschmackvoll und stilsicher zum Hotel adaptiert wurde - und wo wir jetzt zu Gast sein dürfen.

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Lajatico ist die Geburtsstadt von Andrea Bocelli, und der blinde Startenor hat sich mit dem nahegelegenen "Teatro del Silenzio" ein Denkmal gesetzt. Einmal im Jahr tritt der "Hausherr" mit wechselnden Künstlern zu einem großen Open Ait Konzert auf. Den Rest des Jahres herrscht, abgesehen von ein paar verirrten Besuchern, Stille im "Teatro del Silenzio"...

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Da Siena nicht weit entfernt ist und Ingrid unsere Liebe zu historischen Fahrzeugen kennt und der "Gran Premio Nuvolari", so eine Art kleinere, weniger kommerzialisierte Mille Miglia im Ort ist....

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