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Dienstag, 24. Oktober 2017
Benvenuto a Vienna e Klosterneuburgo Drucken E-Mail
Geschrieben von Christian Spatt   

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Dieser Tage fand die 5th Austrian Vespa Rally statt, Austro Classic hatte die Ehre, sie einen Tag lag zu begleiten.

Der Veranstalter, der Vespa Club Austria wählte heuer als Zielgebiet die Region rund um Klosterneuburg, wobei "rund um" jetzt durchaus weiter gefasst ist. Ist ja nicht so, dass man sich mit Vespas auf einen Radius von 17 km beschränken müsste.

Das Tagesprogramm für Samstag war also mit einer Strecke von 140 km, quer durch den Wienerwald und das Tullnerfeld bis Maria Anzbach/Neulengbach, durchaus ambitioniert.

65 Teilnehmer waren zugelassen, man kann davon ausgehen, dass durchaus auch mehr an den Start gegangen wären. Waren doch immerhin Teilnehmer aus Ungarn, Slowenien und Deutschland extra angereist.

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Wie üblich war die Veranstaltung im Kern als Gleichmässigkeitsfahrt organisiert, mit Roadbook und Zeitkarte. Dazwischen gab es Zeit- und Gleichmässigkeitsprüfungen. Im konkreten Fall am Samstag startete das Feld an einer Gleichmässigkeitsprüfung am Rathausplatz von Klosterneuburg, von wo es dann nach Mauerbach zum ersten Stampcheck und weiter über den Riederberg Richtung Sieghartskirchen und Neulengbach ging. In Maria Anzbach wurde Mittagspause eingelegt, Gulasch sorgte für Stärkung an der Zeitnehmung.

An der Buchbergwarte konnte neben einem weiteren Stempel dann die Gegend in Augenschein genommen werden, dem Wetter geschuldet gab es ausreichend. Man muss festhalten, die Zusammenarbeit mit dem italienischen Wettergott hatte sich bewährt. Weiter gings durch den Wienerwald bis Purkersdorf zur nächsten Zeitkontrolle, und von da wieder über Irenental retour ins Tullnerfeld.

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Bei Königstetten noch einen weiteren Stempel abgeholt und dann wurde es wieder bergig. Ob für den Aufstieg zur Dopplerhütte ein Abschleppwagen bereit stand blieb ungeklärt, auch der Anstieg wurde von allen bewältigt. Der Blick ins Tullnerfeld und etwas später über Wien am Exelberg war der Mühe Lohn.

Am Cobenzl erfolgte der letzte Stop, der Blick über Wien wie immer überwältigend. Für das letzte Stück brauchte man dann kein Hellseher mehr sein, der Weg nach Klosterneuburg, zurück zum Rathausplatz und zur letzten Gleichmässigkeitsprüfung des Tages fand sich quasi von selbst.

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Als Veranstalter fungierte der Vespa Club Austria (VCA), konkret wurde die Veranstaltung vom Vespa Club Wien (VCW) organisiert.

Der VCA wurde bereits 1957 gegründet und ist bis heute aktiv und für alle Vespa Fahrer offen. Seit 2007 ist man Mitglied im Vespa World Club.

Das führte auch dazu, dass beispielsweise auch der Vespa Club Deutschland in Person seines Präsidenten Uwe Bödicker vertreten war (neben ein paar Mitstreitern, die dem Austro Classic Redakteur den Weg wiesen und die Navigation vereinfachten. Ist es nicht eine Ironie, dass der Vespa Club Deutschland für ein in Klosterneuburg ansässiges Magazin den Guide macht, damit sich der abkommandierte Redakteur nicht verfranzt und es doch noch einen Artikel gibt?)

Aber auch der Vespa Club Austria ließ sich nicht lumpen, die Frau Präsident höchst selbst, Barbara Schieder, startete mit der prominenten Nummer 3.

Die Organisation der Rally oblag dem Vespa Club Wien, stellvertretend genannt seien der Herr Präsident Wolfgang Vorst und sein Vize Peter Haider. Und sie war perfekt. Natürlich funktioniert nicht immer alles, aber selbst das, was dann nicht hinhaut, erweist sich letztlich als Glücksfall. Die 30 min Verspätung wegen Problemen mit der Zeitnehmung am Beginn der Samstagsetappe führten nur dazu, dass zum Start dann sich der Nebel bereits verzogen hatte als das Gros der Fahrer den Wienerwald in Angriff nahmen.

Aber auch das Rahmenprogramm konnte sich sehen lassen. Abendliche Tour durch Wien für Nicht-Einheimische Teilnehmer, gemeinsames Abendessen am Samstag, den Teilnehmern wurde tatsächlich mehr geboten als ein wenig italienisches Blech.

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 Natürlich wollten wir von Austro Classic nicht mit unpassendem Kleid erscheinen. Aus dem Grund konnten wir auf eine nagelneue, wirklich nigelnagelneue Vespa 300 GTS zurückgreifen, zu Verfügung gestellt von Faber. Die war tatsächlich so neu, dass sogar die Farbe unter Kennern für Aufsehen sorgte.

Als nicht ganz unerfahrener Vespisti, auch schon über längere Strecken, kann man festhalten, die 300 GTS kann, was man von einem Roller erwarten darf. Stadt, Überland, alles kein Thema. Die 140 km (plus An- und Abreise) stellten in keiner Weise ein Thema dar, vermutlich ist die doppelte Strecke auch unspektakulär. Mit den Gepäcksträgern lassen sich 8kg Gewand mitnehmen, das sind 2 Zahnbürstel und 4 Unterhosen, also alles was man für ein Wochenende zu zweit braucht. Golfbags sind so und so überschätzt.

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http://www.vcw.at/
http://www.vespaclub.at/

 
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