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Samstag, 18. November 2017
Platz 1 in unserer Klasse und zumindest ein Top-10-Ergebnis overall Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang M. Buchta   

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Udo Rienhoff & Alex Steiner starten in einem knapp 500 PS starken 1966er Ford Mustang beim verrücktesten Straßenrennen der Welt quer durch Mexiko und wollen bei der so genannten „La Carrera Panamericana“ Mitte Oktober für Aufsehen sorgen.

Udo Rienhoff, der zum zweiten Mal die Carrera Panamericana bestreit, hat die Ziele für 2017 klar definiert: „Den ersten Platz in unserer Klasse möchte ich schon erringen. Aber du kannst bei diesem Rennen nicht wirklich alles planen, da wir einen erheblichen Teil der rund 3.500 Kilometer sozusagen im öffentlichen Verkehr bestreiten. Mit dem Rennpass der Panamericana ist de facto alles erlaubt, was den Reiz und die Faszination dieser Traditionsrallye ausmacht.“

Rienhoff feierte 2014 bei der Carrera Panamerincana seine Premiere bei dieser wohl einzigartigen Rallye. Mit Platz 15 overall und Rang 4 in seiner Kategorie war Rienhoff nicht zufrieden, die Erinnerungen sind dennoch positiv: „Als Verbeugung vor der Vergangenheit gibt es auch heute keine Geschwindigkeitsgrenzen für die Fahrzeuge, nicht einmal bei den Etappen im öffentlichen Verkehrsnetz. Kurioses Detail am Rande: Die Polizei zückt in den meisten Fällen nicht die Radarpistole, sondern das Smartphone, um Fotos zu schießen. Es ist einfach ein unbeschreibliches Erlebnis“

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1950 ins Leben gerufen, um die Fertigstellung der Ruta Panamericana zwischen Nord- und Südamerika zu feiern, war die Carrera Panamerciana schon nach vier Jahren wieder Geschichte. Trotz rascher Bekanntheit waren zu viele tödliche Unfälle im wahrsten Sinne des Wortes der Genickbruch für diese Rallye.
1988 erlebte die Carrera Panamericana ihre Wiedergeburt: Als historische Rallye mit Anpassung an alle relevanten Sicherheitsvorkehrungen wie Überrollbügel, Helmpflicht und so weiter.

Der zweite Auftritt Rienhoffs  - und das in höchst professioneller Manier -  samt Mechaniker, Betreuerfahrzeug und Beifahrer ist dank Sponsoren möglich: Einerseits unterstützt die Versicherungsagentur Wimmer-Dirnberger Gmbh den zweiten Start Rienhoffs bei der Carrera Panamericana, andererseits hat der Autovermieter Hertz ein Herz für diese Veranstaltung.

Zur Person: Udo Rienhoff

 


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Der 52-jährige gebürtige Deutsche lebt quasi seit seiner Geburt in Österreich, ist seit 35 Jahren auf den Rennstrecken dieser Welt aktiv und bestreitet die Carrera Panamericana bereits zu zweiten Mal. Bei seiner Premiere 2014 belegte Rienhoff mit seinem Partner Manfred Irger Platz 15 overall und Platz 4 in seiner Fahrzeugklasse. Seine Liebe zu historischen Fahrzeugen beweist der Hertz-Österreich-Chef seit sechs Jahren beim Histo Cup: Dort pilotiert er eine Shelby Cobra, Jahrgang 1965.

Zur Person: Alexander Steiner


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Der 38-jährige Niederösterreicher feiert seine Premiere bei der Carrera Panamericana. Der Sohn des Anfang der 1980er-Jahren aktiven Rallye-Cross-Piloten Heinz Struck: „Das Benzin im Blut habe ich von meinem Vater geerbt“, sagt Alex Steiner, der selbst höchst erfolgreich in etlichen Bereichen des Motorsports Erfolge feierte. Unter anderem war Steiner Drift-Staatsmeister in der Klasse „Serienfahrzeuge“ im Jahr 2015 oder Gewinner der Salzkammergut Classiccar 2016 auf einem Porsche 356 Cabrio. Alle Erfolge finden Sie unter www.steiner-motorsport.at

Das Auto: Ford Mustang im Hertz GT-H Design

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Baujahr: 1966
Motor: Ford Racing Small Block
PS: 489
Hubraum: 4.950 ccm
Newtonmeter: 510
Getriebe: 4-Gang Richmond Super T10 Aluminium
Fahrleistungen: 0-100 km/h: 5,5 Sekunden; 248 km/h Top-Speed
Aufgebaut von Custom Speed
www.customspeed.at

 

 Das Rennen: Die Carrera Panamericana


Termin: 13. bis 19. Oktober 2017
Streckenlänge: ca 3.500 Kilometer

Nachdem der mexikanische Teil der Panamericana im Jahre 1950 fertiggestellt war, wurde er mit einem mehrtägigen Etappen-Rennen von Norden nach Süden quer durch das Land eingeweiht. Ab 1951 wurde die Strecke von Süden nach Norden befahren. Im ersten Jahr  führte die Carrera Panamericana von der Nordgrenze Mexikos bis zur Südgrenze über eine Distanz von 3436 km. Damit war das Rennen doppelt so lang wie die Mille Miglia.

Wegen zu vieler tödlicher Unfälle wurde das Straßenrennen 1954 letztmals ausgetragen und danach eingestellt. Ab dem Jahr 1988 wurde die Veranstaltung als Rallye für Oldtimer wieder aufgenommen.

Interessantes Detail am Rande: Nach Siegen in den kleineren Klassen bei diesem Rennen nannte Porsche später jeweils ein Modell einer Baureihe  - meist das leistungsstärkste -   Carrera, und auch der Panamera hat seinen Namen daher, ebenso wie die Design-Studie Porsche Panamericana.

Weitere Infos: www.hertz-classics.at/blog

 
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