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Samstag, 18. November 2017
HSR 24h Daytona Classic mit Dieter Quester Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   

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Aller guten Dinge sind drei: Zum dritten Mal nach 2013 und 2015 findet am zweiten November-Wochenende das „Classic 24h at Daytona“ an der Ostküste Floridas statt. Und zum dritten Mal nimmt auch Dieter Quester an diesem historischen Event auf einer seiner Lieblingsrennstrecken teil.

Quester startet am 11./12. November bereits zum 18. Mal in Daytona. „Das Einzigartige an diesem legendären Kurs ist die Verbindung aus Banking und Infield“, beschreibt Quester das spezielle Feeling dieser 5,7 km langen Rennstrecke mit den extrem überhöhten Steilkurven, die Spitzengeschwindigkeiten von über 300 km/h ermöglichen. Hier geht alljährlich auch das berühmte 500-Meilen-Rennen, der Saisonhöhepunkt der amerikanischen NASCAR- Tourenwagen-Serie mit dem „Daytona 500“ über die Bühne.

Den BMW M1 Procar teilt sich Quester mit seinem langjährigen Kumpel Luca Riccitelli. Mit dem Italiener erzielte er 2006 bei seinem letzten Start im „modernen“ 24-Stunden-Rennen in Daytona in einem Porsche 996 den hervorragenden dritten Platz in der GT-Klasse unter 36 Konkurrenten.  Ein Getriebeproblem verhinderte damals den bereits sicher geglaubten Sieg.  Vor zwei Jahren war es ebenfalls Rang drei, den sich Quester bei der zweiten Auflage des „Classic 24h at Daytona“ mit seinem deutschen Partner Andreas Bovensiepen in dessen BMW Alpina B6 Turbo sicherte. „Ein Stockerl-Platz ist auch heuer unser Ziel“, so Quester, für den der in diesem Jahr zum Einsatz kommende legendäre BMW M1 Procar kein Neuland ist. Als 1979 die „BMW M1 Procar-Serie“ ins Leben gerufen wurde, gehörte der viermalige Tourenwagen-Europameister zu den namhaften Fahrern, die die Zuschauer im Rahmenprogramm von europäischen Formel-1-Läufen mit spektakulären Rennen begeisterten.

Das war im vergangenen Jahr nicht anders, als sich ein Großteil der damaligen Protagonisten im Rahmenprogramm des Grand Prix von Österreich auf dem Red-Bull-Ring ein Stelldichein gaben.  „Von Denkmalpflege konnte bei dem Show-Event aber keine Rede sein“, meinte Quester, der im hart umkämpften „Legenden-Rennen“ einen Vorgeschmack auf das bekam, was ihn nun in Daytona erwartet.

„Die Konkurrenz wird stark, vor allem von den zahlreichen Porsches droht Gefahr. Wichtig ist, hohe Topspeed, bissige Bremsen und im Infield gute Beschleunigung. Die Strecke sollte unserem BMW M1 liegen“ ist der mehrmalige 24 h Gewinner zuversichtlich. Der Optimismus ist durchaus berechtigt, denn Questers BMW wurde von Fritz Wagner vorbereitet. Der M1-Spezialist aus Kolbermoor, in dessen Betrieb schon die BMW M1 Procar der Formel-1-Stars Gerhard Berger, Niki Lauda und Nelson Piquet auf Vordermann gebracht wurden, wird den Red-Bull-BMW, einen von nur 456 gebauten M1-Exemplaren, persönlich in Daytona betreuen.

Für das ehrgeizige Projekt hat der Bayer großen Aufwand betrieben, um für sein Fahrerduo Riccitelli und Quester ein optimales Fahrzeug nach Daytona an den Start zu bringen. Quester fuhr schon einmal einen BMW M1 in Daytona, am 01.02.1981 kamen Quester und seine beiden Teamkollegen, die früheren Formel 1 Piloten David Hobbs und Mark Surer auf dem Werks BMW als 6. ins Ziel.

Der jetzige Wagner-BMW M1 im Red-Bull-Design, wird noch von Drexler Automotive und Karl- Heinz Tibor, dem Leiter Goodyear-Motorsport unterstützt. „Ich freue mich, nicht nur in einem technisch, sondern auch optisch perfekten Auto an den Start gehen zu können, sagt Quester: „Das bin ich meinem langjährigen Partner Red Bull schuldig.“

Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf www.classic24hour.com

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