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Freitag, 1. Juli 2022
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AW:Elektronik in klassischen Rallyeautos (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: AW:Elektronik in klassischen Rallyeautos
#1757
Elektronik in klassischen Rallyeautos vor 13 Jahren, 6 Monaten  
Mit Erstaunen entnehme ich den Vorankündigungen und Ausschreibungen, dass künftig elektronische Hilfsmittel bei klassischen Rallyes in Österreich zugelassen werden. Die klassischen Rallyes haben sich in die falsche Richtung entwickelt. Es handelt sich dabei nämlich nicht um Motorsport, sondern um ein Hobby mit Geschicklichkeitsspiel Charakter! Wer den Motorsport sucht, soll echte Rallyes fahren. Der klassische sogenannte Rallyesport soll kein billiger Ersatz für den aktuellen Rallyesport sein. Der Trend geht zu relativ neuen, standfesten, starke Autos, Das Erscheinungsbild entspricht nicht mehr einer Oldtimerveranstaltung. Es gibt Teams, welche die Regeln durch Verwendung unzulässiger elektronischer Hilfsmittel grob verletzt haben und die Veranstalter haben zugeschaut! Jetzt wird teilweise erlaubt, was bisher verboten war und man ist so naiv, damit das Übel beseitigt zu glauben. Was werde Betrüger tun? Erraten, den Schwindel eine Stufe höher ansetzen! Back to the Roots. Ein mechanische Wegstreckenzähler, 2 analoge Stoppuhren, eine analoge Tageszeituhr, Schnitttabellen, aus. Weg mit digitalen Uhren, Intercom Anlagen mit vorgesprochenen Ansagen und anderen großzügigen Auslegungen des Erlaubten. Dass das Ganze noch dazu billiger kommt als die High Tech Ausrüstung frei nach Sebastian Loeb ist ein angenehmer Zusatznutzen. Ein Veranstalter, der sich das zum Ziel setzt, würde sich nicht um ein zu kleines Starterfeld sorgen müssen. Ich habe dazu noch einen ausführlichen Leserbrief mit konkreten Verbesserungsvorschlägen an das Austroclassic geschrieben.
 
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#1758
AW:Elektronik in klassischen Rallyeautos vor 13 Jahren, 6 Monaten  
Hallo, die Erfahrung hat gezeigt, dass die ganzen Verbote im Prinzip nicht wirklich überwachbar sind, wer sich irgendetwas einbauen will, wird einen Weg finden es auch zu tun (und nicht dabei erwischt zu werden). Interessanterweise wird zwar von bestimmten Kreisen immer wieder über die bösen elektronischen Zusatzgeräte hergezogen, bei der grundlegenden Technik im Auto ist man aber meistens nicht so zimperlich (elektronische Zündung, Gürtelreifen, Tuningmaßnahmen mit moderner Technologie u.s.w.). Auch das Argument der Kosten ist unrichtig, ein wirklich mechanischer Wegstreckenzähler (z.B. Halda), oder eine mechan. Stoppuhr kosten ein Vielfaches als jene Geräte die auch elektronisch funktionieren (z.B. Retrotrip) aber dann mit Augenzwinkern als mechanisch beurteilt werden. Wieso soll nicht jemand, der sich einen Fahrradtacho (EUR 20,-) und eine Stoppuhr aus dem nächsten Sportgeschäft (gibts auch ab 20,-) kauft, mit genau so viel Spass an einer Veranstaltung teilnehmen, als jene die sich hier den Wert eines preiswerten Oldtimers als Zusatzgeräte hineinstopfen (und sich in Cabrios aus den 60er und 70er Jahren mit Lederhauben aus den 30er Jahren verkleiden - ist genauso unpassend ). Außerdem dürfen mittlerweile auch Baujahre mitfahren, bei denen es schon elektronische Geräte gegeben hat... - was ist da mit dem originalgetreuen Zustand? Und wer kein Gefühl hat, dem helfen auch ganze Computeranlagen nichts... (genauso ein Erfahrungswert, den mehrere Veranstalter gemacht haben). Viele Grüße Karl
 
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#1764
Fri ()
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Geburtstag:
AW:Elektronik in klassischen Rallyeautos vor 13 Jahren, 6 Monaten  
Das Problem ist, dass die Veranstalter nicht zugeschaut haben, sondern machtlos gegen diverse Einbauten sind, die nicht erkennbar sind! Mit der neuen Regelung (in Deutschland funktioniert das seit Jahren) gibt es keine Mutmaßungen mehr, im Gegenteil, jeder kann soweit aufrüsten wir er will. Zwei Dinge können die Teams aber nicht kaufen: das Gefühl im rechten Fuß des Fahrers und das Zusammenspiel im Team, das macht die Sieger aus! Ein gut zusammengespieltes Team wird ein Team mit einem mit Elektronik vollgestopften Oldie immer schlagen! Weiters sollte es ein Ziel sein, mehr Leute in die Szene zu bringen, denn Beifahrer sind Mangelware und so wird der Einstieg etwas leichter gemacht! Ich bin mir auch sicher, dass die Top-Teams ohne Aufrüstung weiterfahren. Eine Oldtimerrallye kann man nicht als Geschicklichkeitsspiel bezeichnen, es doch sehr viel Ernst dabei, es geht hier um 100stel Sekunden! Diese Rallyes haben auch nichts mit den aktuellen gemein, denn es wird unter 50 kmh auf Gleichmäßigkeit gefahren!!! Bei manchen Veranstaltungen wird eine Sanduhrklasse angeboten, so wie Sie beschreiben mit Halda und mechanische Uhren, komischerweise fahren dort nur ca. 3 Prozent des gesamten Fahrerfeldes mit, es wird also nicht angenommen, also woher sollten dann Ihre vielen Teilnehmer kommen? Ich denke, dass dies der richte Weg ist, den der ÖMVV und die Veranstalter hier einschlagen!
 
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#1759
AW:AW:Elektronik in klassischen Rallyeautos vor 13 Jahren, 6 Monaten  
Wem es auf ein paar hundert Euro oder mehr in seinem Rallyebudget nicht ankommt, braucht jetzt nicht mehr weiterlesen. Selbstverständlich hat die neue ÖMVV Regel ? und ihre Übernahme von Veranstaltern ? Auswirkungen auf die Kosten. Der hier gepriesene Fahrradtacho ist, wenn er ein Fahrradcomputer mit Rechenfunktionen ist, auch nach der neuen Regel verboten, da er ein elektronischer Schnittrechner mit Verbindung zum Wegstreckenzähler ist. Es geht hier um ganz was anderes: Um elektronische Schnittrechner von 500 Euro aufwärts, die dann noch nützlicher sind, wenn man auf einer Intercom Anlage die Ansage vorher speichert. Will ich diese Möglichkeiten der neuen Regel nützen, kostet mich der Spaß 500 bis 1000 Euro zusätzlich zu meiner vorhandenen Ausrüstung. Das Ganze ist noch lange keine Garantie für bessere Ergebnisse, aber auf jeden Fall eine Erleichterung, auf die man nicht verzichten wird wollen um Fehler zu vermeiden. Und das alles hat nichts, aber gar nichts mit bestimmten Kreisen, elektronischer Zündung und Lederhauben zu tun?.
 
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#1765
AW:AW:Elektronik in klassischen Rallyeautos vor 13 Jahren, 6 Monaten  
Es stimmt nicht, dass jeder jetzt soweit aufrüsten kann, wie er will. Die neue Regel gestattet die bisher verbotenen elektronischen Schnittrechner ? aber verbietet noch immer vieles. Damit ist das Argument, man habe die Neuerungen eingeführt, weil man gegen diverse Einbauten machtlos ist, unlogisch Es gibt weiter noch genug Hilfsmittel, die verboten sind und mit welchen man weiter betrügen wird und die man nicht finden will oder kann. Sofern es überhaupt stimmt, dass man machtlos ist, wäre es konsequent wäre gewesen, alles und unbeschränkt freizugeben, aber das will man auch wieder nicht. Ob man mehr Leute in die Szene bringt, wenn das Ganze teurer wird? Das, was jetzt erlaubt wird ersetzt Schnitttabellen, die fast nichts kosten und elektronische Stoppuhren um maximal 100 Euro. Siehe dazu meine Antwort an Karl Eder. Ich frage mich nach wie vor, wozu ist das Ganze gut ist.
 
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#1766
Fri ()
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Geburtstag:
AW:AW:AW:Elektronik in klassischen Rallyeautos vor 13 Jahren, 6 Monaten  
Für eine komplette Freigabe hat man sich anscheinend noch nicht entschließen können, es ist jedoch, meiner Meinung nach, ein Schritt in die richtige Richtung. Vielleicht kommt das für 2010? Ich denke schon, dass die Beifahrer mit Schnittrechner (einmalig ca. 350EUR) leichteres Spiel haben und dadurch ist es leichter als Team in die Szene einzusteigen.
 
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